Wie Caroline Wendelin 400.000 Follower aufbaute
Caroline Wendelin wuchs in einem Haus mit zwei Malern auf. Sie sah auch, wie beide damit aufhörten. "Ich sah, wie sie die Kunst aufgaben und stabilere Arbeit fanden," sagt sie, "also war ich jahrelang davon überzeugt, dass das nicht mein Weg sein würde."
Sie stellte sicher, dass es so kam: Mit achtzehn ging sie in die Modeindustrie, die ihr nicht gefiel, und lebte in Sydney, Mailand, Paris, Barcelona und New York, während sie Kindheitsentwicklung studierte. Dann versuchte sie, in Schulen zu arbeiten. Das war es auch nicht.
Die ganze Zeit zog es sie zur Kunst. "Ich fotografierte ständig alles, filmte, zeichnete, schrieb oder spielte Klavier. Ich fühlte mich glücklich, wenn ich etwas erschaffen konnte." 2020 hörte sie auf zu widerstehen und machte Vollgas: Ölgemälde aus Märchen und Fantasy-Büchern, und eine Kamera auf die Staffelei gerichtet.
Dann stellte der Erfolg die gleiche Falle auf, in die ihre Eltern tappten
Es funktionierte. Zu gut. "Ich hatte ständig Bestellungen für Originalölgemälde, also blieb mir keine Zeit mehr, in die Erstellung von Drucken zu investieren." Druck-Käufer standen Schlange und sie lehnte sie ab, weil jede Stunde bereits vergeben war. Das ist der stille Weg, auf dem Kunstkarrieren enden: nicht durch Misserfolg, sondern durch eine Arbeitsbelastung, die die eigentliche Kunst erdrückt. Sie wusste, wohin dieser Weg führt.
"Jede Stunde, die du beim Drucken sparst, ist eine Stunde, die du mit Kreativität verbringen kannst."
— Caroline Wendelin
Die Wende
Also weigerte sie sich, die Fabrik zu führen. Das Drucken, Rahmen und der weltweite Versand gingen an theprintspace, unter ihrem eigenen Namen, und sie baute den Verkauf um print drops auf: limitierte Auflage, festes Zeitfenster, dann weg. Ein drop stellt ein Kunstwerk in den Mittelpunkt, gibt ihrem Publikum eine Frist zum Entscheiden und – genauso wichtig – gibt dem Marketing einen Rahmen. Teaser, erzähle die Geschichte des Werks, schließe das Fenster, zurück zum Malen.
Die Zeit, die zurückkam, floss in die zwei Dinge, die sich vermehren: die Gemälde und die Filme, wie sie entstehen. Das ist die Serie, die ihr Publikum am liebsten hatte – sie, beim Malen, Kinder im Studio:
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400.000 Follower später
Heute ist @carowendelinart 400.000 Menschen stark, die meisten ihrer Druck-Releases sind ausverkauft, und alles, das ein Sammler auspackt, trägt ihren Namen: ihre Signatur, ihre Nummerierung, ihr COA. Die Beziehung zu einem Publikum, die ihre Eltern nie hatten, gehört ganz ihr.
"Ich habe die meisten meiner print Releases ausverkauft und weiß, dass ich ihnen vertrauen kann, mit höchster Qualität zu drucken und zu versenden."
— Caroline Wendelin
Kunstwerk und Fotografie © Caroline Wendelin · @carowendelinart