Es gibt keine universelle „durchschnittliche" Conversion Rate für Online-Kunstshops, die als Maßstab gelten könnte. Sie hängt von der Qualität deiner Zielgruppe, deinen Werken, deinen Preisen und deiner Verkaufsstrategie ab. Der aussagekräftigste Vergleichswert ist deine eigene bisherige Leistung.
Warum das Streben nach Branchendurchschnitten dich in die Irre führen kann:
- Ein Durchschnittswert aus vielen unterschiedlichen Shops sagt wenig über deine spezifische Zielgruppe und deine Kunst aus.
- Die Qualität deines Traffic ist entscheidend. Echte, engagierte Follower, die deine Arbeit lieben, konvertieren deutlich besser als zufällige Besucher.
- Deine Verkaufsstrategie verändert die Quote erheblich. Dauerhafte Kollektionen funktionieren anders als fokussierte, zeitlich begrenzte drops.
So sieht „gut" in der Praxis aus:
- Eine gesunde Conversion Rate deutet darauf hin, dass deine Zielgruppe echt ist, deine Werke resonieren und dein Shop funktioniert.
- Eine niedrige Quote bei anständigem Traffic weist meist auf ein Problem mit dem Shop oder der Strategie hin, das du beheben kannst – nicht auf mangelnde Nachfrage.
So ermittelst du aussagekräftige Vergleichswerte:
- Dokumentiere deine Conversion Rate für jeden drop und erstelle dir so eine eigene Baseline.
- Vergleiche Ähnliches mit Ähnlichem: drop mit drop, nicht mit dem Shop eines Fremden.
- Wenn du etwas änderst (schmalere Auswahl, stärkere Dringlichkeit, bessere Geschichte), beobachte, wie sich deine Quote entwickelt.
Das machst du jetzt:
- Beginne jetzt, Besucher und Verkäufe zu dokumentieren, damit du einen Baseline-Wert hast, gegen den du dich verbessern kannst.
- Versuche, deine eigene bisherige beste Quote zu schlagen und bringe dann mehr qualifizierten Traffic in einen Shop, der bereits gut konvertiert.
Deine eigene Entwicklungskurve ist ein deutlich besserer Ratgeber als jeder ausgeliehene Durchschnittswert.