Welche Gewinnmarge sollte ich anstreben?
Es gibt keine universelle „richtige" Antwort — die passende Marge hängt von deinem Publikum, deinem Werk und deiner Positionierung ab. Aber hier sind einige Anhaltspunkte für eine sinnvolle Preisgestaltung.
Dein Gewinn pro Druck ist die Differenz zwischen deinem Verkaufspreis und den Erfüllungskosten (Druck, eventuelles Framing oder Mounting und Versand). Da keine Provision von deinem Verkauf abgezogen wird, geht die gesamte Differenz an dich.
Prinzipien für deine Preisgestaltung:
- Verkaufe deine Arbeit nicht unter Wert. Zu niedrige Preise können sogar die Wahrnehmung deiner Arbeit durch Käufer schwächen. Ein selbstbewusstes Preisangebot signalisiert Qualität.
- Strebe ein gesundes Vielfaches deiner Kosten an. Viele Druckverkäufer kalkulieren deutlich über den Erfüllungskosten, damit jeder Verkauf deinen Aufwand für Zeit, Marketing und gelegentliche Ersatzleistungen rechtfertigt.
- Rahmen und limitierte Auflagen ermöglichen höhere Margen — ein Rahmen erhöht in der Regel sowohl den Preis als auch den Gewinn, und Knappheit ermöglicht höhere Preise für Auflagen.
- Berechne alles ein, nicht nur den Druck selbst: deine Marketingarbeit, zusätzliche Verpackungsmaterialien und alle Gebühren, die dein eigener Shop oder deine Zahlungsplattform erhebt.
- Preise entsprechend deiner Marke und deinem Publikum. Sammler, die sich mit deiner Geschichte verbunden fühlen, vergleichen dich nicht nur nach Preis.
Eine bewährte Methode ist, deinen Preis festzulegen, die Erfüllungskosten abzuziehen und zu prüfen, ob der Gewinn deine Arbeit belohnt und dir ermöglicht, mehr Werke zu schaffen und zu vermarkten.
(Dies ist eine allgemeine Orientierungshilfe und keine garantierte Erfolgsformel.)