Einen Testdruckbereich auswählen und beurteilen
Wenn du einen Ausschnitt deines Bildes testest (anstelle des gesamten Bildes), wähle den anspruchsvollsten Teil des Motivs — den Bereich, der Probleme am schnellsten offenbaren wird.
Was du in den Testbereich einbeziehen solltest
Wähle einen Ausschnitt, der die gesamte Tonalität zusammen enthält: - Lichter (helle Bereiche, in denen Details überbelichtet werden können) - Schatten (dunkle Bereiche, in denen Details abblocken oder Streifen entstehen können) - Mitteltöne und alle kritischen, fein abgestimmten Töne — Hauttöne, subtile Verläufe, neutrale Grautöne oder filigrane Texturen.
Ein Bereich mit Hauttönen oder mit sanftem Farbverlauf ist ideal, da diese Farbstiche und Banding am deutlichsten zeigen. Wenn dir die Schärfe oder die Auswirkung der Vergrößerung wichtig sind, beziehe auch feine Details ein.
So beurteilst du ihn
Betrachte den Druck in guter, neutraler Beleuchtung (idealerweise bei Tageslicht), aus der Entfernung, aus der das fertige Werk betrachtet wird, und vergleiche ihn mit deiner am Bildschirm erstellten Soft-Proof-Version: - Ist etwas insgesamt zu dunkel oder zu hell? (Oft ein Zeichen für zu hohe Bildschirmhelligkeit.) - Halten Lichter und Schatten Details, oder sind sie abgeschnitten? - Gibt es einen Farbstich, Banding in Verläufen oder zu starkes Sharpening mit Halos? - Passt die Papierstruktur zum Bild?
Danach
Passe die Datei basierend auf das Gesehene an, erstelle eine neue Soft-Proof und bestelle ggf. erneut einen Testdruck, bevor du in voller Größe druckst.