Welches Kalibrierwerkzeug sollten Sie verwenden?
Für Druckarbeiten brauchen Sie einen Hardware-Kalibrierer — einen kleinen Sensor, der Ihren Bildschirm physisch vermisst — zusammen mit seiner Kalibriersoftware. Es gibt zwei verwandte Typen:
- Ein Kolorimeter — die verbreitete, preiswerte Wahl zur Monitorkalibration.
- Ein Spektrophotometer — leistungsfähiger (kann auch Drucker/Papier profilieren) und in professionellen Setups verwendet.
Beide erledigen die wesentliche Aufgabe weitaus besser als reine Software oder „Kalibrierung" nach Augenmaß, was für farbgenauen Druck nicht zuverlässig genug ist. Mehrere angesehene Hersteller produzieren gute Geräte; wichtig ist ein aktuelles Modell mit aktualisierter Software für Ihr Betriebssystem.
Kalibrierziele, die Sie einstellen sollten
Egal für welches Gerät Sie sich entscheiden – kalibrieren Sie auf diese neutralen Standards: - Weißpunkt: D65 (≈6500K) - Gamma: 2.2 - Leuchte/Helligkeit: ein moderates, gemessenes Niveau, das für den Druck geeignet ist (nicht die helle Werkseinstellung)
Kalibrieren Sie regelmäßig neu (Bildschirme driften mit der Zeit), und machen Sie dann ein Soft-Proofing mit den herunterladbaren ICC-Papierprofilen von theprintspace.
Wann Sie einen Testdruck bestellen sollten
Auch ein perfekt kalibrierter Bildschirm garantiert nicht das Druckergebnis. Für wichtige oder großformatige Arbeiten bestellen Sie vor dem Hochfahren einen kleinen Testdruck auf dem gewählten Papier zur Bestätigung.