Solltest du vor dem Druck schärfen?
Das bleibt ganz dir überlassen. theprintspace wendet während des Drucks keine Schärfung an, was dir die volle Kontrolle über die Schärfe des endgültigen Drucks gibt, statt das Risiko einer Überbelichtung einzugehen, die manche Labs automatisch anwenden.
Wie viel Schärfung du anwenden solltest, hängt vom Papier ab: Jedes Material hat seine eigene Oberfläche und Textur, daher reagieren glatte Glanzpapiere und strukturierte Fine-Art-Papiere unterschiedlich. Es gibt keine universell richtige Menge.
Empfohlener Arbeitsablauf
- Führe zuerst alle Bearbeitungen und Größenänderungen durch; schärfe als letzten Schritt, nachdem die Datei ihre endgültigen Druckabmessungen und 300 PPI hat.
- Arbeite in Photoshop (z. B. Smart Sharpen oder Unsharp Mask) und stelle bei 100 % / Druckgröße dar, um das Ergebnis zu beurteilen.
- Achte auf Artefakte – Lichthöfe an Kanten, übertriebenes Rauschen oder Banding –, die der Bildschirm verstecken kann, aber der Druck wird sie zeigen.
- Falls du in 16-Bit arbeitest, schärfe dort, dann konvertiere zu 8-Bit für die Ausgabe.
Vermeide starke Schärfung im RAW-Konverter am Anfang; subtile, auf die Ausgabe abgestimmte Schärfung, die dem Papier angepasst ist, ergibt sauberere Ergebnisse.
Wann du einen Testdruck bestellen solltest
Da die Schärfung mit der Papiertextur und jeder Vergrößerung wechselwirkt, ist die zuverlässigste Überprüfung, einen kleinen Druck auf deinem gewählten Papier zu bestellen, bevor du dich auf einen großen festlegst – so kannst du Schärfe, Kontrast und die Auswirkung der Größenänderung zusammen überprüfen.