Der Schritt „Borders" bestimmt, ob deine Drucke einen gedruckten weißen Rand um das Kunstwerk herum haben. Ränder geben dir Platz zum Einrahmen, Signieren und Präsentieren.
Ränder sind subtraktiv: Sie befinden sich innerhalb der endgültigen Papiergröße und reduzieren die bedruckbare Bildfläche. Sie werden pro Kunstwerk über den ganzen drop hinweg angewendet.
Wo du es findest
Borders läuft nach dem Schritt „Framing / Product Previews" und vor Paper (artwork-details → framing-options → borders → … → paper). Es läuft einmal für den ganzen drop — jedes Kunstwerk bekommt die gleiche Behandlung.
Modus
Wähle zunächst, ob du überhaupt einen Rand möchtest:
- None — randlos gedruckt, das Bild läuft bis zur Papierkante.
- Border — ein gedruckter Rand um das Kunstwerk. Dies entsperrt die Größenoptionen unten.
Randgröße
Wenn Border aktiviert ist, wähle eine Größe:
- Small — ein schmaler Rand.
- Large — ein breiterer, galeriereifer Rand.
- Custom — stelle dein eigenes Minimum ein (siehe unten).
Small und Large sind relativ, nicht in festen Zentimeterbreiten. Der Rand jeder Variante ist ein Bruchteil der längsten Kante — ungefähr 3–5% für Small und 5–7% für Large, bei größeren Drucken skaliert — sodass der Rand bei jeder Größe proportional aussieht. Um zu vermeiden, dass dein Kunstwerk beschnitten wird, kann das System zwei der vier Seiten vergrößern, damit das Bild genau auf das Papier passt. Der Rand ist daher nicht immer auf allen vier Seiten gleich.
Verteilung
Small und Large lassen dich jeweils wählen, wie der Rand verteilt wird:
- Even — gleich auf allen Seiten.
- Bottom weighted — größer unten. Nützlich, wenn du dein Werk signierst oder eine Auflagennummer unter das Bild setzt.
Custom
Custom bietet drei Möglichkeiten, den Rand zu verteilen — Even, Bottom weighted und Aspect ratio (pad to a target shape) — sowie ein Größenfeld. Schalte zwischen Millimeters und Inches um; der Wert wird ohnehin in mm gespeichert. Der kleinste Wert, den du eingeben kannst, ist 10 mm (etwa 0,4"). Egal welche Option du wählst — dein Kunstwerk wird nie beschnitten: Das System kann den Leerraum auf zwei Seiten vergrößern, um die Form deines Bildes auf das Papier zu passen, sodass der Rand auf einem Seitenpaar größer sein kann.
Even / Bottom weighted erfordern eine Targeted border size. Dies ist die Randbreite bei einem 16 in / 40 cm breiten Druck: Kleinere Drucke skalieren den Rand proportional herunter (wobei das gleiche Aussehen erhalten bleibt), und größere Drucke skalieren ihn nie herauf. Bei Drucken, die schmäler als 40 cm sind, wird der Rand also kleiner sein als die eingegebene Zahl — das ist die beabsichtigte Gestaltung, kein Fehler.
Aspect ratio verlangt eine Minimum border size und eine Zielform (2:3, 3:4, 4:5, Square oder A-Größen). Druckgrößen werden so gewählt, dass sie deine Form möglichst genau entsprechen, und der Rand ist eine echte Untergrenze — jede Größe erhält mindestens den eingestellten Wert, mit zusätzlichem Abstand, wo die Form es erfordert. Die einzige Ausnahme sind sehr kleine Drucke: Der Rand ist auf ein Viertel der kürzesten Seite des Drucks begrenzt, sodass ein großes Minimum dort möglicherweise nicht vollständig passt.
Wie du wählst
- Auflagenstücke mit Passepartout: Small ist normalerweise ausreichend.
- Ungerahmte Ausgaben, die Kunden selbst einrahmen könnten: Large für Sicherheit.
- Von Hand signierte oder nummerierte Drucke: Wähle Bottom weighted oder ein Custom Minimum, das Platz unter dem Bild lässt.
Nach dem Speichern
Ränder werden bei der Produktion in jede Druckdatei eingebrannt — der Druck ist ein einzelnes Asset (Bild plus Rand), nicht ein CSS-ähnlicher Margin. Du kannst Ränder später ändern, indem du den drop aus dem Edit Hub neu öffnest, aber das leitet die Druckdateien neu ab. Die meisten Künstler legen das daher früh fest.