theprintspace veröffentlicht ICC-Profile für jedes angebotene Papier, sodass du deine Dateien in Photoshop oder Lightroom soft-proofen kannst, bevor du sie zum Druck sendest, und genau sehen kannst, wie das Bild auf jedem Material wiedergegeben wird.
Was Soft-Proofing leistet
Soft-Proofing simuliert den Druck am Bildschirm mithilfe des Papierprofils. Du siehst, wie sich die Schwarzwerte vertiefen, wie sich Farben verschieben und wie sich der Kontrast auf strukturierten matten Papieren im Vergleich zu glänzenden verändert – alles bevor du dich auf eine Druckauflage festlegst.
So verwendest du die Profile
- Lade die papierspezifischen ICC-Profile von theprintspace's Ressourcenseite herunter.
- Installiere sie im Profilverzeichnis deines Betriebssystems (Photoshop und Lightroom erkennen sie automatisch).
- In Photoshop: Ansicht → Proofeinrichtung → Benutzerdefiniert → wähle das relevante Profil aus.
- Stelle Rendering Intent auf Perceptual (am besten für Kunstdrucke).
- Aktiviere Black Point Compensation für genaue Schattentonalität.
Wann du soft-proofen solltest
- Jedes Mal, wenn du zwischen Papieren wechselst – jedes verhält sich anders.
- Bei tonalitätssensitiven Arbeiten (hochkontrast S/W, tiefe Schatten, subtile Tonalitätsverläufe).
- Vor dem Start einer drop, bei der Farbgenauigkeit entscheidend ist.
Wichtig für S/W
Wende die Farbprofile nicht an, wenn du in Schwarzweiß arbeitest – sie führen zu Farbstichen. Siehe About black and white printing für den korrekten S/W-Workflow.